Auch wenn die Saison näherrückt ist noch einiges zu tun und so gehen die Arbeiten auch abseits vom Boot weiter. Letzte Woche stand die Reparatur der Sprayhood an. Sie sollte neue Fenster erhalten und beim Demontieren ist uns dann noch aufgefallen, dass die ständige UV-Bestrahlung die Nähte bereits stark in Mitleidenschaft gezogen hatte. Ziemlich sicher hätten die nicht alle das kommende Jahr überstanden. Gut also, dass wir die Ausbesserungsarbeiten jetzt in Ruhe durchführen können und nicht in irgendeinem Hafen mit noch weniger Platz.
Da wir nur eine Haushaltsnähmaschine zur Verfügung hatten war die Arbeit extrem langwierig und aufwändig. An einigen Stellen mussten wir kreativ werden um überhaupt eine Chance zu haben. Das nächste Mal würde ich aber unbedingt vorher eine Industriemaschine mit langem Arm, genug Vorschub und doppelter Naht organisieren.






Danach ging es weiter mit den Seekarten. Diese müssen auf Stand gebracht werden. Dafür werden kleine Bereiche der Karte mit Ausschnitten aus Korrekturbögen überklebt. Diese kann man sich herunterladen und ausdrucken. Die Arbeit dauert zwar lange, aber als gemeinsamer Bastelabend macht es richtig Spaß.


Heute hieß es dann fleißig Spleißen üben. Mit dieser Technik lassen sich Seile verbinden, Ösen am Seilende einbinden oder Schlaufen erzeugen. Dabei gibt es einige Vorteile gegenüber dem Knoten. Vor allem aber ist die Bruchlast wesentlich höher, da das Seil durch einen Knoten und den resultierenden ungünstigen Spannungsverlauf wesentlich mehr geschwächt wird. Was kompliziert klingt ist eigentlich kein Hexenwerk, braucht aber ein bisschen Übung. Mittlerweile können sich meine Ergebnisse sehen lassen. Für ein Tutorial auf dieser Seite reicht es aber noch nicht 😉



